Jakob
Haas
Cellist & Music Innovator
Jakob Haas, Cellist und festes Mitglied der Münchner Symphoniker, begeistert nicht nur im Konzertsaal, sondern auch darüber hinaus mit seinem vielseitigen Zugang zur klassischen Musik. Seine langjährige Mitwirkung in verschiedenen Crossover-Formationen sowie seine Arbeit als Schöpfer von Imagefilmen und Bühnenformaten für Sinfonieorchester und klassische Ensembles unterstreichen seine Fähigkeit, Brücken zwischen verschiedenen musikalischen Genres zu bauen.
Als visionärer Künstler sieht Jakob Haas die Schnittstelle zwischen Kunst und Technologie als vielversprechende Grundlage für künstlerische Innovation. Zuletzt umfasste dies die Erforschung immersiver Technologien und Künstlicher Intelligenz, um neue, kreative Musikkonzepte zu entwickeln.
Mit The Twin Paradox: A Symphonic Discourse, seiner LLM-Ko-Komposition für Sinfonieorchester, ist Jakob Haas aktuell Google Arts & Culture Artist in Residence. Sein mitentwickeltes VR-Projekt Opernglas war gestern – MSY goes VR wurde 2024 mit dem Deutschen Preis für Kulturelle Bildung Kulturlichter in der Kategorie Publikumspreis ausgezeichnet. 2023 wurde sein Projekt The Tapestry Of Spaces, das KI-Komposition, Virtual Reality und Street Art verbindet, für den Innovationspreis der Deutschen Orchesterstiftung nominiert. Präsentationen über seine kreative Arbeit mit KI-Sprachmodellen, u.a. beim AI Connect Berlin, der Universität Mozarteum Salzburg oder im Google Arts & Culture Lab Paris, runden sein kreatives Schaffen ab.
Seit 2013 ist Jakob Haas mit der Hiphop-Band Einshoch6 als Kulturbotschafter auf Konzertreisen in Europa, Asien, Afrika und den USA unterwegs. Abseits der Bühne nimmt Jakob Haas als langjähriges Mitglied im Orchestervorstand der Münchner Symphoniker nachhaltigen Einfluss auf das Orchesterleben und setzt sich aktiv für die Entwicklung eines zeitgemäßen künstlerischen Arbeitsumfelds ein.
Aktuelle Projekte
The Twin Paradox: A Symphonic Discourse (2024) ist ein zeitgenössisches Orchesterwerk, das sich durch seinen einzigartigen Entstehungsprozess unter Einbeziehung von Google Gemini auszeichnet. Mittels „metaphorischem Prompting" übersetzt die KI wissenschaftliche Konzepte und Interviews mit Musikern in Vorschläge für kompositorische Inspirationen wie Erzählbögen, Instrumentierung und musikalische Motive.
Google Arts & Culture Artist in Residence
→Immersiver Film in VR180 3D ermöglicht Dir erstmals eine realistisch-körperliche Begegnung mit Deiner eigenen Performance – aus der Beobachterperspektive.
→Vorträge über kreatives Arbeiten mit KI und VR im künstlerischen Kontext: z.B. AI Connect Berlin, Universität Mozarteum Salzburg, Google Arts & Culture Lab Paris oder Medientage München.
Interdisziplinäres Kunstwerk in Zusammenarbeit mit dem Kunstlabor 2 an den Grenzen von Musik, Technologie und urbanem Raum. KI-Komposition trifft Street-Art und Virtual-Reality.
Nominierung Innovationspreis Deutsche Orchesterstiftung 2023
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